Meine Reisen

Freitag, 17. Mai 2013

Die Zeit steht still ...

... und vergeht doch viel zu schnell! Jetzt hab ich die Hälfte meiner USA Reise bereits hinter mir. Und es stehen noch so viele tolle Ereignisse vor mir! Aber zunächst einmal ... wie war mein Tag:
Ich war gestern, also Donnerstag, ganz schön on the road. Auf meiner Agenda standen zwei Werksbesichtigungen an. Zum einen in Muskegon, das ist etwa 3 Autostunden nordwestlich von Detroit. Anschließend bin ich dann noch in unser Werk nach St. Johns gefahren, von Muskegon nochmal 2 Stunden in die Mitte von Michigan (aber wieder ein Stück zurück Richtung Detroit). Und es war echt klasse! Hatte mir morgens noch schön einen großen Kaffee in meinen neuen Kaffeebecher mitgenommen, Sandwiches für den Mittag und Getränke. Fast wie bei einem Picknick :-) Der Weg nach Muskegon war sehr zäh, da ich morgens zeitig losgefahren bin und nur auf der Autobahn unterwegs war. Die Fahrt von Muskegon nach St. Johns hingegen war super! Die meiste Zeit gings übers Land und es wurde tatsächlich immer ländlicher! Viele Farmen, Flüsse, weite Felder, ... sehr idyllisch und vor allem alles sehr weitläufig! Die Amis haben hier echt ne Menge Platz ... Und um eine der tollen Farmen zu fotografieren bin ich sogar nochmal umgedreht. Zum Glück! Denn als ich weiter gefahren bin ist keine Minute vor mir ein Unfall passiert. Die Menschen sind gerade aus den Autos ausgestiegen. Wäre ich nicht umgedreht, wäre ich vielleicht direkt in den Unfall gekommen. Es hat also doch alles seinen Grund, welche Entscheidungen man fällt, was passiert und wem man (wann) begegnet .... Wie dem auch sei, die Fahrt verlief sonst ohne große Hindernisse. Es war ja auch fast nichts los. Und dann, mitten im Nichts taucht plötzlich das Firmengelände von MAHLE in St. Johns auf ... Und ringsrum nur Niemandsland ... Nachdem ich dann dort noch eine Führung durch die Ringproduktion bekommen habe, ging es wieder an den Heimweg, für den ich mir sehr viel Zeit gelassen hab. Bin einfach mal losgefahren. Hatte ja ein Navi dabei, also wusste ich, dass ich auf jeden Fall wieder "heim", also ins Hotel finde. In manchen Orten hatte ich das Gefühl, dass nach der nächsten Kurve ein Saloon kommt, aus dem  ein Cowboy aus dem Fenster fliegt und den Indianer verfolgt. Wie im Film eben. Man könnte fast meinen, dass hier die Uhren stehen geblieben sind. Auf jeden Fall ticken sie hier etwas anders :-)

Überall gibt es kleine Seen und Flüsse

Sehr nett - wenn es nur nicht direkt an der Straße stehen würde ...

Farmen gibt es hier wie Sand am Meer

Endlich ist auch in Michigan Frühling und die Bauern sind fleißig

Hinter den Bäumen steht das MAHLE Werk in St. Johns

Weites Land ...

Wie es wohl damals war?

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